CoPS Netzwerkautomatisierung und Autonome Netzwerke

Forschungen haben ergeben, dass menschliches Versagen eindeutig der häufigste Grund für Netzwerkausfälle ist. Unternehmensnetzwerke werden immer komplexer und der Anteil an Virtualisierung im Data Center steigt weiter. Eine manuelle Konfiguration des Netzwerks übersteigt irgendwann die Möglichkeiten der IT-Abteilung. Dieser Problematik begegnet man durch Netzwerkautomatisierung bis hin zu autonom arbeitenden, mit KI-ausgestatteten Netzwerken, die praktisch ohne menschliche Eingriffe betrieben werden. Sie übernehmen selbstständig die Konfiguration, Überwachung und Wartung. Das Ziel ist, mit dem Unternehmen zu wachsen und sich an die Veränderungen der geschäftlichen Anforderungen und des Markts anzupassen.

Autonome Netzwerke bestehen aus drei wichtigen Layern:

  • Programmierbare Infrastruktur:  Der programmierbare Infrastruktur-Layer ist hochintelligent und ermöglicht dem Netzwerk anhand von ausgewerteten Daten, Entscheidungen zu treffen. Dazu zählt z. B. das Umleiten des Datenverkehrs bei Ausfall einer Verbindung oder das Prüfen und Beheben von Latenz- oder Kapazitätsproblemen bei einer bestimmten Verbindung.
  • Analytik und Intelligenz: Die programmierbare Infrastruktur generiert erhebliche Datenmengen, die man entsprechend der Ziele auswerten und nutzen kann.
  • Softwaresteuerung und Automatisierung: Durch die effektive Automatisierung von Netzwerkaufgaben, wie das Laden von Zugriffskontrollen und die Provisionierung von Routern, oder die automatisierte Berechnung und Konfiguration von TE-Tunneln für die Traffic-Optimierung und die Lösung von Überlastungen können Fehler vermieden werden, sodass das Netzwerk ständig mit optimaler Leistung arbeitet..

In dieser CoPS-Arbeitsgruppe wird das Wissen gesammelt und ausgetauscht, wie und wo man mit Automatisierung Fortschritte erzielen kann.